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IM INTERVIEW: DROPS OF GOLD

IM INTERVIEW: DROPS OF GOLD

Die Jungs von Drops of Gold wollten zwar partout nicht die ersten Worte verraten die gefallen sind, als Fabi das erste Mal auf den halbnackten Kai traf, dafür haben wir aber darüber gequatscht, was so alles aus einem simplen Facebook Chat entstehen kann und vor allem worauf wir uns beim neuen Album freuen können.

 

Ein gemeinsames Hallo in die große Runde. Wie habt ihr denn alle zueinander und in die Band gefunden?
Till: Ronnie und ich haben in der Mittelstufe angefangen zusammen Musik zu machen. Nachdem wir eine Zeit lang keine Musik mehr gemacht hatten, kam Ronnie wieder auf mich zu und hat mich gefragt, ob ich ihn bei ein paar Songs für seinen Abiball unterstützen möchte. Das lief total gut und da haben wir einfach weiter gemacht. Damals noch mit meinem alten Mitbewohner, der dann aber ausgestiegen ist.
Fabi: Erst kam Kai dazu, dann ich und zum Schluss Pascal. Ich bin durch eine ganz witzige Situation dazu gekommen. Ich kannte Ronnie und sein bester Freund hat mich gefragt, ob ich Cajon spielen könne. Da habe ich gesagt, dass ich eigentlich nur Schlagzeug spielen kann, aber es gerne mal ausprobiert. So sind wir dann in den damaligen Proberaum nach Wetzlar gefahren. Dort angekommen hörte ich bereits von außen die feinsten Klänge eines Schlagzeuges und da war es auch schon akustisch um mich geschehen. Als ich dann reinkam und Kai oberkörperfrei, komplett durchgeschwitzt wie ein Berserker an seinem Schlagzeug saß, war ich auch optisch überzeugt.
Lachen
Ronnie: Man kann sagen, dass unsere zusammengewürfelte Truppe aus Freundschaft entstanden ist.
Fabi: Sie ist aus Freundschaft entstanden, aber daraus sind auch Freundschaften entstanden.
Ronnie: Oh, das war so deep. Besser wird es jetzt nicht.
Allgemeines zustimmen
Ich: Ja, dann lasst das Interview jetzt abbrechen. Es war wirklich schön euch kennen zu lernen und so viel über euch zu erfahren. 😉

 

Wenn man sich über euch schlau macht, wird eure Musik als eine Mischung aus Rock-Pop und Acoustic beschrieben. Könnt ihr damit leben?
Till: Darüber haben wir uns echt viele Gedanken gemacht. Eine lustige, aber dennoch passende Beschreibung ist letztens in einem Facebook Chat aufgekommen. Da wurden wir von einem Bekannten als Tangoband mit Rasselspieler beschrieben. Seitdem ist das unsere Antwort.
Lachen
Fabi: Ich würde uns als experimentell beschreiben.
Till: Ja, das beschreibt es am besten. Experimentell auf spanisch und englisch.

 

 

Warum eigentlich spanisch und englisch?
Till: Das ist recht einfach – weil Ronnie es kann.
Ronnie: Ich bin halb Spanier.
Ich: Aber ihr könnt ja auch alle deutsch.
Ronnie: Das ist richtig, aber wir haben uns nie Gedanken darüber gemacht Musik auf deutsch zu machen. Es war schon immer unser Ding, dass wenn wir Musik machen, dann nicht auf deutsch. Für diese Band haben wir dann noch zusätzlich genutzt, dass ich von Haus aus spanisch kann. Das passt auch einfach zu den ganzen Instrumental.

 

Aktuell sitzt ihr an eurem neuen Album. Könnt ihr schon verraten, was uns da erwartet? Bleibt ihr eurer musikalischen Richtung – der Tangoband mit Rasselspieler – treu?
Till: Den ersten Song haben wir bereits aufgenommen und der Rest folgt nun hoffentlich relativ zügig. Wir haben urlaubsbedingt noch ein paar Wochen Pause, aber danach geht es direkt wieder ins Studio. Unser Ziel ist es, Ende des Jahres fertig zu werden.
Kräftiges Husten ertönt aus der Runde
Pascal: Aber wir legen uns noch nicht auf ein genaues Release Datum fest.

 

 

Wenn ihr nun euer neues Album im Vergleich zu den beiden bereits veröffentlichten EP´s setzt, würdet ihr sagen, dass ihr euch verändert habt? Gibt es vielleicht neue musikalische Einschläge, die wir so noch nicht von euch gehört haben?
Pascal: Auf Serenity sind teilweise noch Lieder drauf, die wir nicht zusammen geschrieben haben. Und bei diesem Album haben wir wirklich alles zusammen geschrieben. Für mich fühlt es sich so an, als wenn wir langsam unseren Stil finden.
Ronnie: Für mich ist es im Vergleich zu den beiden anderen EP´s leicht härter. Es hat rockige Elemente drin und zusätzlich noch den Rap Aspekt.
Kai: Ich finde, man kann nach dem ersten Song noch gar nicht so sagen, wie es sich ergeben wird.
Ronnie: Wir sind selbst sehr positiv gespannt. Es ist wirklich schwer einzuschätzen, wie letzten Endes das Album klingen wird.
Pascal: Bei Serenity haben wir eher die Version, die wir auch live spielen aufgenommen. Bei diesem Album schauen wir eher, was für weitere Möglichkeiten wir mit dem Studio ergänzend hinzu fügen können.
Till: Es soll nicht mehr so nach einem Live-Album klingen.
Ronnie: Ich persönlich finde es schön, wenn wir eine Studioversion unserer Songs haben, die einen Grund bietet sich das Album anzuhören und eine ganz andere Liveversion, die wiederum einen Anreiz bietet uns eben auch live zu sehen.
Fabi: Wir waren immer eine Band, die ihr Potenzial erst so richtig live entwickelt hat. Nun entwickele wir uns aber dahin, dass wir auch fähig sind gut im Studio zu spielen.

 

Wie läuft das so bei euch im Studio ab? Nehmt ihr euch wirklich Song für Song vor? Oder war es nur Zufall, dass nur ein Song vom neuen Album bereits komplett fertig ist?
Pascal: Wir nehmen bei Mark Ziemann auf, er hat genau das richtige Gespür für uns. Er schafft es, dass wir wir uns weiterentwickelt und polierter Klingen, ohne dass es nicht mehr nach uns klingt.
Ronnie: Wir machen das schon Song für Song.
Fabi: Der Plan war auch, dass wir erst beginnen zu recorden, wenn wir schon ein paar Songs haben und nicht schon einen Song vorher aufnehmen. Wir haben den ersten Song vorgezogen, da wir ihn mit einem kleinen Videoprojekt als kleinen Teaser vorab veröffentlicht haben.
Pascal: Das Video haben wir einfach mit der GoPro gedreht. Wir hatten ein Wochenende mit drei Gigs, bei dem wir die Kamera mitgenommen haben. Wir haben beim CSD in Wetzlar, bei Rock am See und in Siegen gespielt. Danach haben wir geschaut, was man so verwenden kann.

Wo kann ich euch als nächstes live sehen?
Till: Das ist am kommenden Wochenende am 12. August beim Dingens am See in Mengerskirchen. Danach spielen wir im September in Leipzig, Berlin, Hamburg und Bremen.
Ronnie: Und Ende des Jahres spielen wir wie immer unser Jahresabschluss Konzert im Carrolls in Wetzlar.

Wo ist euer liebster Ort in Gießen?
Fabi: Genau hier, vor dem Uni Hauptgebäude in der Ludwigstraße. Das ist allerdings erst seit diesem Jahr so.
Pascal: Ich bin am liebsten bei Fabi, Ronnie, Kai und Till.
Ronnie: Ich würde Asterweg sagen. Zum einen ist da eure WG, wo ich sehr gerne bin und zum anderen ist da das Dönerdreieck. Klare Sache!
Pascal: Ulen (Ulenspiegel) ist auch immer gut.
Till: Bierbörse ist auch so ein Klassiker.
Fabi: Ein weiterer Ort ist der Schwanenteich, zumal wir da schon mehrere schöne Gigs gespielt haben. Solch ein Park ist bei einer Stadtgröße, wie die von Gießen, Luxus.

 

Vielen Dank für eure Zeit und das Zusammensitzen auf ein Bierchen.

 

Till Kraus (Gitarre, BackingVocals), Ronnie Scott (Gitarre, LeadVocals), Fabian Wäldchen (Percussion), Kai Kornmann (Percussion), Pascal Baumgärtel (Bass)

 


 

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