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POP ROCK MIT HIER UND DA SONGWRITER EINFLÜSSE

POP ROCK MIT HIER UND DA SONGWRITER EINFLÜSSE

Gerade einmal zwei Monate zusammengefunden und direkt den ersten Contest Sieg eingeheimst. Die Band Schwerelos ist letztes Jahr beim No Label Contest von 0 auf 100 durchgestartet. Hinter Schwerelos stehen Nils Esch (Gitarre), Jan Henrich (Piano), Jakob Tollerian (Gesang, Gitarre), Christopher Vinnai (Schlagzeug) und Niklas Wild (Bass). Gemeinsam stehen sie für deutschsprachigen Pop Rock mit Songwriter Einflüssen. Doch wie hat sich die Band eigentlich gefunden und was hat sich seit dem Erfolg beim No Label-Contest 2016 alles verändert? Steht nur noch Champagner auf dem Tisch und das Rock ’n’ Roll Leben hat endgültig bekommen? Sänger Jakob Tollerian hat uns Rede und Antwort gestanden.

Wie habt ihr euch zur Band Schwerelos zusammen gefunden?
Ich habe schon immer mit dem Gitarristen und dem Keyboarder Musik gemacht. Uns hat aber immer ein Schlagzeuger und ein Bassist gefehlt. Wir haben zwar immer mal den Computer als Schlagzeug mitlaufen lassen, aber das ist nichts Halbes und nichts Ganzes. Dann ist irgendwann unser Schlagzeuger Chris zu uns gestoßen, ihn kannte ich durchs Studium und danach kam unser Bassist. Wir haben es einfach alle zusammen versucht und geschaut was wir für Feedback erhalten.

 

Wie beschreibt ihr eure Musik?
Wir machen Pop Rock mit hier und da Songwriter Einflüsse. Wenn wir zusammen Musik hören, lassen wir uns immer von unseren liebsten Bands beeinflussen. Finden wir etwas cool, versuchen wir diesen Einfluss in unsere Musik mit einzubauen. Dazu haben wir deutsche Texte, die bewegen. Oft hören wir, dass unsere CD cool ist, wir live aber noch mal ganz anders rüber kommen. Ich denke das liegt daran, dass wir viele Lieder habe, die zum Mitsingen anregen. Beim Schreiben der Songs versuche ich auch immer etwas besonderes mit einzubauen, dass man auch zum Nachdenken über die Musik kommt.

 

Was ist für euch die größte Veränderung seit eurem Auftritt beim No Label-Contest im letzten Jahr?
Auf jeden Fall die Veröffentlichung unserer CD: Bilder aus Geschichten. Wir haben es in der vergangenen Zeit geschafft uns immer mehr auf einander abzustimmen und kommen live noch professioneller rüber. Beim Contest war das alles noch ein wenig anders. Da waren wir viel aufgeregter. Wir waren gerade einmal zwei Monate als Band zusammen und haben einige Songs viel zu schnell gespielt. Jetzt ist mehr Routine drin. Heute können wir sagen: Wir spielen jetzt den Song! Und alle in der Band wissen, was sie zu tun haben. Auch unsere Fanbase ist gewachsen. Wir bekommen immer ein ziemlich gutes Feedback von unseren Zuhörern.

Elefantenklo: Band Schwerelos

Was sind eure Tipps an die diesjährigen Teilnehmer?
Wir haben versucht rund um unseren Auftritt ein Konzept aufzubauen. Wir haben die Songs ineinander übergehen lassen und ich habe zwischendurch immer wieder kurz mit dem Publikum geredet und es miteinbezogen. Wir haben das Publikum animiert mitzumachen. Es wurde uns auch von der Jury im Feedback bestätigt, dass das ein Grund war, weshalb wir gewonnen haben.

 

Würdet ihr rückblickend etwas an der Organisation des No Label-Contests ändern?
Schön wäre es gewesen, wenn für alle Bands mehr Zeit gewesen wäre. Die Vorgabe war, dass jede Band 30 Minuten Bühnenzeit hat und auf keinen Fall eine Sekunde länger spielen darf. Wir haben überlegt, was wohl passiert, wenn wir überziehen – Ob dann einfach abgebrochen wird und uns der Saft abgedreht wird. Nach unserem Auftritt wurde Zugabe gerufen, da wurde dann auch direkt gesagt „Gibt es nicht.“ Ich würde einfach mehr Luft lassen.

 

Wo kann man euch dieses Jahr noch live sehen?
Dieses Jahr spielen wir nur noch am 17. November beim No Label-Contest. Aber aktuell sitzen wir gerade am Booking für das nächstes Jahr. Mit den aufgenommenen Songs bewerben wir uns bei relativ vielen Veranstaltern und Stadtfesten. Wir wollen nächstes Jahr viele Auftritte spielen.

 

Nur regional oder zieht es euch nach ganz Deutschland?
Eher in Hessen. Wir planen aber auch eine Woche deutschlandweit unterwegs zu sein. Wir würden gerne eine Art Clubtour in Hamburg, Berlin, Köln… machen. Jeden Tag in einer anderen Stadt spielen, einfach um Erfahrungen zu sammeln. Das schweißt uns auch als Band noch weiter zusammen.

 

 

Vielen Dank für eure Zeit und viel Erfolg fürs nächste Jahr!

 

 


 

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