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IDEENSCHMIEDE PUNKT + STRICH

IDEENSCHMIEDE PUNKT + STRICH

Du bist auf der Suche nach einem individuellen Geschenk mit dem besondern Pfiff? Einhörner, Flamingos und buntes Geschenkpapier lassen deinen Puls höher schlagen? Dann ist die Ideenschmiede für Geschenke „Punkt und Strich“ absolut dein Ding. Das Fachgeschäft für Papeterie und Bürobedarf gehört einfach zum Gießener Stadtbild. Wir haben uns mit einem der Geschäftsführer, Arno Jung, getroffen und mal hinter die Kulissen geschaut.

 

Punkt und Strich“ gehört für mich einfach zum Gießener Stadtbild. Wie lange gibt es euren Laden bereits?
Mein Kollege Stephan Bierling hat Punkt und Strich 1994 eröffnet. Ich bin Ende 2004 eingestiegen und seitdem leiten wir den Laden gemeinsam. Zu erst war der Laden in der Walltorstraße, ungefähr 150 Meter von unserem heutigen Standpunkt entfernt. Erst 2003 sind wir hier zum Kirchplatz umgezogen und haben uns dabei direkt vervierfacht. Diese Entwicklung war relativ klar, da wir in dem kleinen Laden quasi nichts zeigen konnten. Mit der jetzigen Größe sind wir zufrieden. Das Treppenhaus hier in der Mitte des Ladens ist zwar ein bisschen hinderlich, gehört aber einfach dazu.

 

Das Viertel rund um den Laden herum hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Wie habt ihr das wahrgenommen?
Ich muss klar sagen, dass es schon ein Quantensprung war als der Kirchplatz gepflastert wurde. Vorher musste der Platz alle drei Wochen neu eingesät werden und trotzdem war überall Matsch. Wir sind über diese Wendung zwar sehr happy, allerdings könnte noch ein wenig auf der von uns aus rechten Seite passieren und für mehr Traffic sorgen. Vielleicht könnten ein paar Stände vom Wochenmarkt hier vorne platziert werden. Man muss schon sagen, dass der BID (Business-Improvement-District) sehr viel bewirkt hat. Wir sind sehr glücklich darüber, dass die Hauseigentümer sich solchen Ideen gegenüber sehr aufgeschlossen zeigen. Allen voran die Wohnbau, aber auch alle privaten. Man muss einfach sehen, dass die Lebensqualität in der Stadt davon abhängt, dass es inhabergeführte Läden gibt, dass es Dinge gibt, die es in anderen Städten nicht gibt. Es muss Anreize geben, weshalb Leute aus dem Umland nach Gießen kommen. Gießen muss viel tun und es wird viel getan. Ein bisschen ärgerlich sind die Schlagzeilen über die Verkaufsoffene Sonntage. Ich habe gar nichts dagegen, wenn Interessengruppen versuchen das durchzusetzen, was sie denken was richtig ist, aber wir fühlen uns doch gegenüber Wetzlar und Marburg benachteiligt. Da werden die gleichen Klagen nicht eingereicht und es sind zwei Sonntage mehr geöffnet. Trotzdem ist Gießen für mich auf einem guten Weg. Die gesamte Tendenz stimmt.

 

 

Was finde ich alles bei Punkt und Strich?
Unsere Produkte sind sehr heterogen. Wir arbeiten mit ungefähr 120 Lieferanten zusammen und besuchen mit großem Aufwand viele Messen. Im Frühjahr waren wir zum Beispiel in Birmingham auf einer Messe und im September besuchen wir eine Messe in Paris. Dort holen uns internationale Anregungen. Viele Produkte stellen wir auch selbst her. Diese Ordner Etiketten sind zum Beispiel von Stefan designet worden. Aber auch Coffee-to-go-Becher, Journale oder auch Sammelmappen.

 

Ihr habt eine große Auswahl an Gruß-, Post- und Glückwunschkarten. Kann ich bei euch auch Prints von regionalen Künstlern kaufen?
Ja, in unserem Sortiment haben wir auch Gießener Fotografen. Zum Beispiel führen wir eine komplette Kollektion an Gießener Postkarten, die wir zum Teil selbst auflegen und zum Teil von Fotografen beziehen, die diese selbst drucken lassen. Im Moment sind wir dabei eine Kollektion an Gießener Produkte zu entwerfen. Gießener Produkte sind ein großes Thema für uns. Leider fehlt es noch an einer gemeinsamen Stelle, an der man alle Produkte beziehen kann. Aktuell besinnen wir uns darauf dem kompletten Gießener Merchandising Bereich eine Heimat zu geben. Eine gemeinsame Website, Logistik, Versand und Vertrieb.

 

 

Wenn ich mich hier im Laden umschaue, sehe ich ein vollkommen gemischtes Kundenklientel. Gibt es bei euch trotzdem den typischen Kunden mit dem typischen Kundenwunsch?
Genau, unsere Kunden lassen sich nicht auf ein gewisses Alter einengen. Wir haben mittlerweile eine gute Mischung. Ich beschreibe mal eine typische Situation: Ungefähr vier Wochen nach dem Semesterbeginn werden die Studenten das erste Mal von ihren Eltern besucht. Die kommen dann zum Beispiel aus Lübeck Süd, um hier in Gießen Jura zu studieren. Beim Elternbesuch erkundet man gemeinsam die Stadt. Da steht dann am Samstag Morgen das Mathematikum, der botanische Garten und eben Punkt und Strich auf dem Programm. Auch haben viele jüngere Leute ihren Eltern Gutscheine für unseren Laden geschenkt. So haben wir mittlerweile sehr gemischte Kunden.

 

Wo lasst ihr eure Produkte produzieren?
Ganz viele Druckerzeugnisse werden in Alsfeld hergestellt und danach in unserem weiteren Büro und Lagerort in Heuchelheim weiter verarbeitet.

 

 

Wo ist dein liebster Ort in Gießen?
Mein liebster Ort in Gießen ist die Wiese zwischen der Liebigschule und der Kate. Da ist einfach am Nachmittag noch ganz, ganz lange Sonne und das ist für mich ein Punkt zum totalen Relaxen. Ich finde auch, dass der Schwanenteich und die Wieseckaue, bei all der Kritik und Kosten durch die Landesgartenschau, dazu gewonnen haben. Dort gehe ich gerne laufen.

 

 

 

Danke lieber Arno für deine Zeit und den Einblick in euren Laden 🙂

 


 

 

Mehr Gießener Fundstücke findest du hier.

 


 

 

 

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