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SO WAR DAS VERGANGENE WOCHENENDE IN GIESSEN

SO WAR DAS VERGANGENE WOCHENENDE IN GIESSEN

WG Flohmarkt, Fluss mit Flair, Kunst, Lesungen und ganz viel Essen. Die letzten Tage hatten es in sich. Wir haben uns die Kamera unter den Arm geklemmt, versucht uns bei dem Wetter nicht komplett zu verflüssigen und geschaut, was Gießen zu bieten hatte. Gleich ob Terrasse, Garten, Hinterhof-Charme oder Dachterrasse, der WG Flohmarkt führte einen quer durch Gießen. Da haben selbst alt eingesessene Gießener noch neue Locations entdeckt.

 

Donnerstag | 22. Juni, 18 Uhr | Kü-Ché

Todesmutig setze ich mich den Gefahren der alles beherrschenden Natur aus. Kein Hagel, kein Sturm und erst recht kein umgeknickter Baum, der die direkte Einfahrt in das Schiffenbergertal unmöglich macht konnte mich stoppen. Der Starkregen vom Nachmittag ist zwar fast vergessen, doch dafür muss nun mit einer gefühlten 400% Luftfeuchtigkeit gedealt werden. Trotz all dieser Umständen findet ich mich und auch das Publikum nach und nach in der Kü-Ché ein, um mit der Ausstellung „>OKAY< – bunte Höhlen-Kritzeleien“ -Tagebuchnotizen in Bild + Schrift von Norbert Umsonst frohlockt in den WG Flohmarkt zu starten. In der einen Hand ein kühles Erfrischungsgetränk, in der anderen eine kleine Salzbrezel und um einen herum die wilde Kritzeleien von Norbert Umsonst, die doch viel mehr Tiefe und Sinn transportierten, als es zuerst den Anschein hatte. Mit Live Musik und Erzählungen von Andrew Genious fand der Abend langsam seinen Ausklang.

 

 

Freitag, 23.Juni | Anschlussverwendung

Erneute Ausstellungseröffnung. Diesmal zeigte Annika Weertz in der Anschlussverwendung unter dem Namen „Scared of Girls“ ihre Werke. Bei Getränken und entspannter Atmosphäre waren alle Dämme gebrochen und dem direkten Austausch stand nichts mehr im Wege. Bei einem genaueren Blick fiel auf, dass sich unter das Publikum bereits der nächste Programmpunkt gemischt hatte. Natalie Harapat lud ab 21 Uhr zur ihrer Lesung. Wer schon einmal eine Lesung von Natalie Harapat besucht hat weiß genau, dass man hier die staubtrockene Atmosphäre, die literarischen Veranstaltungen gerne angedichtet werden, vergeblich sucht. Natalie setzt bei ihren Lesungen auf Schnaps und eine enge Beziehung zum Publikum. Ohne wirklich auf den Punkt zu kommen, schafft es Natalie mit ihren Texten zwischenmenschliche Beziehungen klar und deutlich abzubilden und zieht so ihre Leser tief mit in die Geschichte hinein.

 

Samstag | 24. Juni | Gießener Innenstadt

Der diesjährige WG Flohmarkt öffnete um 16 Uhr seine Pforten. Der Wettergott tat das seinige und die Massen kamen. Nicht nur alle der 32 Standorte waren gut besucht, man traf auch immer auf dem Weg zur nächsten WG auf zahlreiche weitere pilgernde Trödler. Was sich genau dann als sehr hilfreich erwies, wenn man mal wieder den Überblick über den Lageplan verloren hatte. Keine einzige WG lies sich lumpen. Gleich ob Bier, Waffeln, selbstgemachter Eistee, Muffins, Cocktails, Pizza – kurzum aufgetischt wurde alles was das Herz begehrte. Teilweise waren die WG´s so gut ausgestattet, dass fast die Gefahr bestand, die eigentliche Mission, das Trödeln, vergessen zu können.

Hier nochmal ein kleines Shout Out an das Mädel, dass mir die schwarze Vintage Handtasche mit der goldenen Gliederkette in der Liebigstraße 63 – Freundeskreis 3.0 vor der Nase weggeschnappt hat: Ich hoffe du gibst der Handtasche ein wunderschönes neues zu Hause und täglich soviel Liebe und Zuneigung, wie ich es tun würde. Falls irgendwann doch der Moment kommt, in dem du bemerkst, dass eure Zeit abgelaufen ist, melde dich gerne bei mir 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag | 25. Juni | Quartier Löber-, Lony- und Goethestraße

Der Sonntagnachmittag lud auf einen Spaziergang durch das Quartier Löber-, Lony- und Goethestraße ein. Denn dort zeigten Künstler und Künstlerinnen aus Gießen und Umgebung, was sie zu bieten haben. Aber nicht nur schauen war angesagt, sondern auch selber aktiv werden stand auf dem Plan. Entlang der Lonystraße wartete auf Höhe der Industrie- und Handelskammer eine Wand, die nur darauf wartetet mit Spraydose verschönert zu werden. Wer seine Kreativität erst einmal eine Nummer kleiner auf die Probestellen wollte, konnte mit Kreide sein Können auf der Kreuzung Bismarckstraße / Lonystraße auf Höchstleistungen trimmen. Unsere Entdeckung war Singer-Songwriterin „Balu“. Hammer Stimme, an deiner Stelle würde ich hier mal rein hören.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Mehr Veranstaltungen findest du hier.

 


 

 

 

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